Ein langer Roadtrip nach Connecticut und New York

15Juni2016

If I can make it there
I'll make it anywhere
It's up to you
New York, New York

New York, New York
I want to wake up
In that city that doesn't sleep
And find I'm king of the hill, top of the list
King of the heap

Frank Sinatra - New York, New York

Ungefähr so dachte ich, als ich zum zweiten Mal in diesem Jahr nach New York City kam.
Aber alles von Anfang an...

Meine Gastfamilie hatte mich an den Niagarafällen abgeholt - mit dem Auto auch eine extrem lange Fahrt von Chicago und mit Kindern auf dem Rücksitz fühlt sie sich nochmal länger an, aber wir haben es durchgestanden (also ich ja erst auf dem Rückweg...)
Nachdem wir noch einen wundervollen Tag bei den Niagarafällen verbracht hatten, fuhren wir weiter nach Connecticut, um Verwandte meiner Gasteltern zu Besuchen. Auf dem Weg dahin haben wir, wie es sich für einen Roadtrip gehört, an verschiedenen Orten Halt gemacht, um sie etwas zu erkunden. So etwa an einer überdachten Brücke aus dem 19. Jahrhundert und dem Staatsgebäude von Connecticut.

Staatsgebäude Connecticut Alte überdachte Brücke

Wie auch schon an Spring Break waren die Leute alle super nett und wir hatten riesig viel Spaß. Das Haus und Land, das den Verwandten gehört, war einfach wundervoll mit einem riesigen Garten und Teich mit Fröschen und Fischen. Abends konnte wir eine Waschbärfamilie beobachten und die Babys waren so knuffig. 

Guckst du!

Da die alte Uni meines Gastvaters, Yale University, nicht weit weg war, fuhren wir alle gemeinsam hin und er zeigte uns, wo er gewohnt hat und zu Kursen gegangen ist. 
Ich fände es so cool, wenn Unis in Deutschland auch wären wie die amerikansichen, denn man fühlt sich da einfach irre wohl. Alles ist so schön und man hat da irgendwie wirklich Lust zu studieren.

Hab mein Glück gefunden Yale University

Am Ende des Urlaubs kam dann aber der Tag auf den ich mich am meisten gefreut hatte: Unser Tagesausflug nach New York City!
Leider war ich ziemlich krank und konnte es daher nicht so ganz genießen, wie ich wollte.
Wir haben auch leider gar nicht so viel sehen können, wie wir gehofft hatten, denn der Verkehr war so schlimm, dass wir 2 Stunden länger hinbrauchten als geplant. Aber zumindest sind wir mit dem Boot zu der Freiheitsstatue gefahren, die ich ja an den Orientation Days nur von ganz weit weg gesehen hatte, und zum 9/11 Memorial. Das war irgendwie eine seltsame Atmosphäre da, aber ich finde, es ist eine schöne Gedenkstätte.
Am besten gefallen hat mir der "Tree of Life", das ist der einzige Baum, der das Unglück am 11. September überlebt hat. Er war auch mit vielen Sachen geschmückt, weil ein paar Tage zuvor erst der Anschlag in Orlando gewesen war. 

Statue of Liberty Manhatten Ellis Island Skyline Manhatten #zumglückkeinselfie Freiheitsstatue vom Festland Tree of Life 9/11 Memorial New York City

Nachdem wir in New York gewesen waren, verbrachten wir noch 2 Tage bei den Verwandten, bevor wir zurück nach Hause fuhren.

Und ich packe das jetzt einfach noch mit hier in diesen Beitrag, denn ich will das nicht unnötig in die Länge ziehen...
Zu Hause angekommen, hatten die Sommerferien begonnen, die hier sage und schreibe ganze 11 1/2 Wochen lang sind! Ich hatte so einen Horror davor, denn was soll ich bitte mit den Kids den ganzen Tag machen? Zum Glück haben wir Dauerkarten für das Freibad und letztendlich ist es nicht so schlimm, aber ich werde froh sein, wenn die Schule wieder los geht.
Jetzt aber freue ich mich erstmal auf meine 2 Wochen Sommerurlaub, die ich ganz ohne meine Gastfamilie verbringen werde.

Auf in ein Abenteuer!