Berichte von 03/2016

Spring Break in Virgnia

28März2016

So nach langer Pause und einigen stressigen Wochen melde mich mir endlich mal wieder und reiche meinen längst fälligen Bericht über Spring Break ein!

Spring Break ist sowas wie die Osterferien in den USA. Eine Woche lang die Kids gelangweilt zu Hause haben und dann sollte das Wetter in Chicago auch noch echt scheiße werden (Schnee usw). Ich hatte davor echt Horror, aber dann meinten meine Gasteltern ganz überraschend, es hätte sich eine spontane Möglichkeit ergeben, dass wir über Spring Break in den Urlaub fahren. Geplant war ein Roadtrip nach Virginia zu Verwandten.
Wir haben also innerhalb von 3 Stunden unsere Sachen gepackt und sind einfach mit dem Auto los. Wir fuhren durch Indiana, machten einen Übernachtungsstop in Ohio und fuhren dann durch West Virginia und seine Berge nach Virginia.
Je weiter wir Richtung Südosten fuhren, desto wärmer wurde es. Der Himmel wurde blauer und die Landschaft hügerliger und grüner.
Nachdem ich seit meiner Ankunft im November eigentlich die ganze Zeit in der grauen Kälte des Chiagoer Winters festhing und es ja während meines Besuches in D.C. auch noch nicht sooo warm gewesen war, hatte ich nun einmal wirkliche Frühlingsgefühle. Man konnte richtig durchatmen, alleine weil das Wetter so genial war. Sonne, blauer Himmel, keine Wolke und 20 Grad. Perfekt!

Wir haben auf unserem Weg einen kleinen Zwischenstop in South Charleston eingelegt. Dort gab es mitten in der Stadt einen Hügel, der von dem vor 200 Jahren dort lebenden Indianerstamm gebaut worden war.

 

Es gab generell auf unserem ganzen Trip keine wirklichen Großstädte, wie ich sie durch Chicago gewohnt war. Alles war sehr ländlich und es gab selbst in den größeren Städten keine Wolkenkratzer o.ä. Es war sehr grün, obwohl die Bäume usw. eigentlich noch gar nicht am blühen waren. Die Leute waren echte Kleinstadtmenschen und Bergleute. Langer dichter Bart, komischer Dialekt, alle fahren riesen Trucks, allgemeine Hobbies: Jagen und Fischen. Also bekam ich einmal den richtigen Country Flair zu spüren, was echt klasse war und super erfrienschend. Auch die Lebensweise ist so anders als in der City. Die Leute, die in den Bergen (und damit meine ich wirklich in den Bergen bzw. auf den Bergen) leben, haben nicht viele Nachbarn und der nächste Supermarkt, Krankenhaus usw. sind über 30 min entfernt. 
Da kann man nur hoffen, dass man nicht in eine Situation kommt, in der man den Krankenwagen sofort benötigt :P Naja,....Mir haben die Verwandten, bei denen wir mitten im Wald in einem mega geilen Haus aufm Berg gewohnt haben, eine Geschichte erzählt, danach wusste ich nicht mehr, ob ich überhaupt noch das Haus verlassen will :D

Alle machten sich am Morgen fertig, um auf die Jagd zu gehen. Zu der Zeit hatten sie noch 4 Rottweiler (große schwarze Hunde). Ein Bekannter ging nach draußen auf die Terrasse (die selbe Terrasse, auf der ich gerne gesessen und ein Buch gelesen oder einfach alles um mich herum genossen habe ... nichts ahnend ... absolut unwissend ...). Es ist noch ganz früh am Morgen, die Dämmerung setzte grade ein, da sieht er so 10m vor sich ein größeres schwarzes Tier. 'Gut', denkt er sich, 'das ist einer von den Rottweilern.' Er geht bis auf 4m ran, da merkt er plötzlich: 'Hmmm, ganz schön gewachsen das Vieh.' Er guckt hinter sich und sieht alle 4 Rottweiler ganz gelassen auf ihrem Schlafplatz liegen. Er guckt wieder auf den Definitv-Nicht-Rottweiler und kriegt fast eine Herzattacke, denn es ist . . . ein Schwarzbär. Der Bär und er gucken sich einen Moment nur an, dann kommt der Bär einen Schritt näher und der Bekannte schnautz ihn an: 'Hau ab!' Der Bär guckt ihn noch kurz verwirrt an, dreht sich dann um und zockelt gemüdlich zurück ins Unterholz. 
Danach hätte der Bekannte den Krankenwagen eigentlich gut gebrauchen können, nach so einem Schock, der Ärmste stand kurz vorm Herzinfakt...Wahre Jeschichte. Ich hab sie von dem Bekannten selbst gehört.

Die Leute waren alle super locker und mega nett und auch echt lustig. 
Sie hatten meinen Gastkindern, als die noch kleiner waren immer erzählt, dass sie nicht so weit in den Wald gehen sollen, sonst würden die Bushmonkeys (Buschaffen) kommen und sie holen. Die Kinder wollten das natürlich nicht glauben und haben sich nicht an das Verbot gehalten. Da hat dann eines Abends, die Erwachsenen saßen draußen gemütlich zusammen und die Kids haben im Wald gespielt, der 16-jährige Cousin sich gedacht, er erteilt den Kids jetzt ihre Lektion und erlaubt sich einen kleinen Scherz. Er zog sich ein Ganzkörper-Affenkostüm, mit Affenmaske und allem drum und dran, an und schlich sich ums Haus herum an die Kinder ran. Mit einem Mal sprang er dann brüllend aus dem Gebüsch hervor und jagte den Kindern den Schreck ihres Lebens ein. Hahahahahaha! Mittlerweile haben sie es natürlich auch rausgefunden, dass es die Bushmonkeys nicht wirklich gibt, aber die Story hat mich echt zum Lachen gebracht :D

Was soll ich sagen? Ich mag Kirschbäume Auch eine Art von Kunst und Müllentsorgung :D

Die Landschaft war auch einfach nur atemberaubend schön! Es war der Wahnsinn, wir sind teilweise auf den höchsten Punkten der Berge entlanggefahren und hatten dabei eine so unbeschreiblich geile Aussicht auf den Shenandoah National Park und den George Washington and Jefferson National Park, die beide riesige ineinanderlaufende Waldgebiete in den Blue Ridge Mountains sind.
Und jetzt weiß ich auch endlich woher das alte Kinderlied 'Von den blauen Bergen kommen wir' seinen Namen hat. :D
Die Berge schimmern tatsächlich aus der Ferne bläulich und grade wenn es so in den Sonnenuntergang übergeht, sieht man das nochmal deutlicher. Einfach nur wunderschön und faszinierend. 

 

Einen Tag haben wir einen Ausflug zu den Crabtree Falls (Wasserfälle) gemacht.
Ja dazu gibts vielleicht nicht so viel zu sagen, denn das meiste ist wahrscheinlich nicht so spannend, weil jeder hat ja wohl schonmal eine Wanderung auf einen Berg gemacht oder so :D Es war scheiße warm und von daher auch scheiße anstrengend, aber alleine für diese Aussicht hatte es sich alle Mal gelohnt. Ich lass dann mal lieber Bilder anstatt Worte sprechen :P

An einem anderen Tag haben wir uns die Luray Caverns (Höhlen) angesehen. Um die Höhlen herum waren mehrere Museen und auch ein kleiner sozusagen Hof aufgebaut, mit original Häusern aus dem 19. Jahrhundert. Das war echt abgefahren und hatte ein bisschen was von einem Wild West Film, genau mein Ding :)

Leider wurden wir bei der Besichtigung von einem fetten Gewittersturm gestört. Bis wir die 500m bis zum Auto gerannt waren, waren wir so nass, als wären wir grade im Pool schwimmen gewesen. Aber es war eigentlich echt witzig und wir mussten alle sehr lachen. Solche Momente mit der Gastfamilie behält man ganz besonders in Erinnerung, weil das nicht einfach nur eines dieser Klischeehafte 'Oh und dann waren wir im Disneyland und alle haben eine Mikey-Mouse-Mütze gekriegt'-Urlaubserlebnisse ist, sondern ein Moment, wo wir einfach alle zusammen - zwar zur falschen Zeit am falschen Ort waren- aber dafür eben zusammen klatschnass waren. Eben wie eine richtige zweite Familie.

Die Höhlen an sich waren auch echt interessant und vor allem unser sexy Tourguide der leider Gottes auch noch so hieß wie der große Teenagerschwarm meiner besten Freundin und mir . . . Troy. Leider machte mich sein Virginia-Dialekt nicht so sehr an wie sein Äußeres :D Der Dialekt war echt schlimm und ich muss sagen, dass ich mich entweder schon an den Illinois-Dialekt gewöhnt habe oder die Menschen in Chicago einfach keinen Dialekt haben :D Ich hab die Menschen in Virginia, grade wenn es so halbe Waldmenschen waren, einfach nicht verstanden. Es hat mir dann ein wenig geholfen, dass mein Gastvater mir am Ende der Reise verraten hat, dass er die auch nicht versteht. Sein Rezept dagegen: Nicken, Lächeln und hoffen, dass es keine Frage war! :D
Aber ich schweife ab :P Wir waren also in den Höhlen und sind da gute 1 1/2 Stunden gefühlte 5 und 3km gefühlte 30 rumgelaufen.
Witzig fand ich, dass sie allen möglichen Gesteinsformen lustige Namen gegeben haben. Da gab es das Cinderella-Schloss, weils einfach wie ein Schloss aussieht. Oder den Tannenbaum, der aber auch eine umgekippte Eiswaffel, ein Schneckenhaus oder etwas nicht ganz jugendfreies sein könnte :D

Oder die Spiegeleier - kein weiteres Kommentar dazu :D

Am besten fand ich ja 'The Ghost of Pluto' also Plutos Geist. Denn als die Entdecker als erste Menschen diese Höhlen betraten, kam ihnen immer wieder diese große weiße Gestalt entgegen, warum es unbedingt der Geist von Pluto sein musste, weiß ich nicht, aber jedenfalls wurden sie leicht paranoid wegen diesem Gesteinsgebilde, dass einfach nur sehr hell war und somit das Licht ihrer Öllampen reflektierte. Natürlich verfolgte es sie auch nicht, wie sie annahmen, sondern sie liefen ganz einfach nur die ganze Zeit im Kreis. Joa, aber schöne Jeschichte :P

Aber das absolut schönste da unten waren die Seen. Es gab einmal einen See, der die Höhlendecke so klar spiegelte, dass man sich gar nicht sicher war, ob dass nun Spiegelung oder echter Boden ist und den See, in den Besucher über Jahrzehnte oder vielleicht auch Jahrhunderte Geld reingeworfen haben, damit es ihnen Glück bringt. Von all den Münzen hat sich das Wasser des See türkis gefärbt und sieht echt richtig krass aus, aber auch irgendwie schön.

Die Höhlendecken waren da schon trickreicher und selbst ich mit meinen kleinen 1,62 habe mir da ein paar Mal fast den Kopf angestoßen. Unser Troyguide meinte nur: 'This ceiling is the small men's revenge and the tall men's nightmare.' - 'Diese Decke ist die Rache des kleinen Mannes und der Albraum des großen Mannes.' :D
Du kannst dich ja nicht nur stoßen, eigentlich kannst du dich ja, wenns echt ganz blöd läuft an den Dingern aufspießen :D Und dann ist das nächste Krankenhaus 30 min entfernt, das muss man ja noch mit berücksichtigen :D Aber: NO Risk, NO Fun! 

Höhlendecke

So zum Schluss hab ich noch ein kleines Video, weil ich Videos einfach mag :P Und bald schaff ich mir so eine richtige GoPro-Kamera an, dann ist die Quali auch besser als dieses nebenbei mit dem Handy gefilmte Zeug ;) 

 

Mein Fazit zu Virginia: Es ist vielleicht nicht so aufregend, wie New York, L.A. oder so, aber dafür echt wunderschön und auf alle Fälle eine Reise wert. 
Und für mich stand schon nach dem ersten Tag in den Blue Ridge Mountains fest, dass ich nochmal wiederkommen werde!

 (Take me home) Country Roads

 Almost heaven, West Virginia
Blue Ridge Mountains, Shenandoah River
Life is old there, older than the trees
Younger than the mountains, growin' like a breeze
Country roads, take me home
To the place I belong
West Virginia, mountain momma

Take me home, country roads
All my memories, gather 'round her
Miner's lady, stranger to blue water

Dark and dusty, painted on the sky
Misty taste of moonshine, teardrops in my eyes
Country roads, take me home
To the place I belong
West Virginia, mountain momma

Take me home, country roads
I hear her voice in the mornin' hour she calls me
Radio reminds me of my home far away

And drivin' down the road I get a feelin'
That I should have been home yesterday, yesterday
Country roads, take me home
To the place I belong
West Virginia, mountain momma

Take me home, country roads
Country roads, take me home
To the place I belong
West Virginia, West Virginia, mountain momma, oh momma
Take me home, country roads
Take me home, down country roads
Take me home, down country roads

 

Erste Freiheit - Washington D.C. und Virginia

04März2016

Da bin ich wieder.
Frisch zurück aus Washington D.C. - naja seit einer Woche :D

Am Donnerstagabend gings los. Nach der Arbeit hat mein Gastvater mich zum Flughafen gefahren. Da ich ja nur ein verlängertes Wochenende verreist bin, hatte ich auch nur einen Handgepäckskoffer, wodurch ich bei meiner Airline Geld gespart habe. #manspartwomankann
Wieder mal war die Sicherheitskontrolle der Hammer. Weil ich ja alles in meinem Handgepäck hatte, sprich auch ein Parfüm und Deo, musste ich diese "Flüssigkeiten" extra in einen Zipbeutel tun. Rucksack aufs Laufband, Jacke und Schuhe hinterher, dann der Koffer. Ich geh durch die Schleuse, alles gut. Auf einmal fängt es laut an zu piepen. Eine Signalleuchte leuchtet auf - ich dachte nur: "Oh, da hat gleich jemand Probleme." Blöd nur, dass dieser Jemand ich war...
Ich, voll angespannt, bin dann von der Security zu meinem Koffer geführt worden und musste ihn öffnen. Was hatte ich bloß Verbotenes in meinem Koffer? Schere? Klappmesser? Drogen? :D
So jedenfalls wurde ich behandelt. Eine Frau durchsucht meinen Koffer und ich steh daneben, völlig fertig mit den Nerven. Dann lächelt sie mich auf einmal an und deutet auf meinen Mascara. Tja ist auch "flüssig" - Also Zipbeutel. Hatte ich nicht gemacht, deswegen dieser riesen Aufstand. :D
Dann ging der Urlaub aber los. Am Flughafen in D.C. wurde ich von meiner Freundin, die ich während unseres Flugs von Frankfurt nach New York und dann während der Orientation-Days kennen gelernt habe, abgeholt.
Wir waren mega happy, dass wir uns nach 4 Monaten wiedersehen konnten und ich will gar nicht wissen, wie happy ich sein werde, wenn ich meine Familie und Freunde daheim dann nach 13 Monaten wieder sehe!
Und obwohl Ade und ich uns ja eigentlich noch gar nicht so lange kennen (4 Tage auf den Orientations), war es als wären wir gute alte Freunde. 
Also wenn man hier Freunde findet, dann sicher welche fürs Leben.

Travel Friends *.*
Jedenfalls sind wir dann ca. 1 Stunde aus D.C. rausgefahren nach Fredericksburg, Virginia, wo Ade wohnt. 
Es ist so ein riesen Unterschied zu Chicago und dem Vorort, wo ich lebe. In Virginia hat man keine Wolkenkratzer und eher ein Kleinstadtfeeling. Überhaupt habe ich teilweise das Gefühl gehabt in einer europäischen Stadt zu sein, zumindest in D.C. selbst. Und doch war es irgendwie wieder mega amerikanisch. :D Ich mein, bei Ade in der Nachbarschaft ist einfach nichts. Gar nichts. Da stehen 8 Häuser mit riesen Gärten in riesen Abständen zueinander und drumherum ist alles Wiese und ein paar Bäume. Sowas kenne ich von Chicago nicht. Das hatte schon echt was von Landleben :D Dadurch hab ich mich irgendwie wieder wie zu Hause in Deutschland gefühlt.
Am Freitag hat mir Ade dann Fredericksburg, ihre Uni und ihre Lieblingsplätze (Geschäfte :P) gezeigt. Ihre Uni ist super schön und extrem groß :D Wir haben uns da fast verlaufen. Da hat auch das Schild mit den Entfernungen bis Paris, London, Tokyo usw. nicht geholfen. Aber nachdem wir noch ein nervenaufreibendes Treffen mit zwei Hirschen hatten, wobei Ade der festen Überzeugung war, sie würden uns angreifen, wenn wir sie provozieren, fanden wir dann doch zurück zum Auto.
Und für alle, die in den USA mal auf (nicht) angriffslustige Hirsche treffen sollten, hier eine Liste mit Dingen, die man vermeiden sollte, um sie nicht zu provoieren - angelegt von der (nicht!) Wildtierexpertin Ade:

-Nicht direkt an ihnen vorbei gehen, lieber die Straßenseite wechseln oder am besten gleich ganz umdrehen und dahin zurückgehen, von wo man gekommen ist oder auswandern.

-Nicht direkt und für längere Zeit in die Augen gucken, am besten den Rücken zuwenden, damit man nicht sieht, wenn sie einen angreifen. :D

-Auf keinen Fall Deutsch sprechen :D Oder Englisch. Und nicht Fluchen oder sie beleidigen, egal in welcher Sprache. Am besten einfach ganz die Fresse halten.

-Nicht weg rennen, sonst weckt man ihren Jagdinstinkt.

-Und last but not least auf gar keinen Fall und unter gar keinen Umständen Fotos mit Blitzlicht von ihnen machen. :D

Naja hab jetzt ein paar tolle Hirschfotos :D

Hirsche aufm Campus.
AAAAAber wir sind lebend da raus gekommen :D Und abends waren wir dann in einem Steakhaus essen (Ironisch oder nicht :D), dem Texas Roadhouse Fredericksburg. Der Style war einfach hammer. Man hatte so ein Feeling aus dem Wilden Westens und einem dieser 80er Jahre Ami-Filme zusammen. Man konnte vorne an der Theke die Größe seines Steacks selbst bestimmen und es wurde dann frisch von der Keule abgeschnitten und gegrillt, gebraten oder gekocht, je nach dem wie man es haben wollte. Und als kleiner Snack gab es Erdnüsse in einem Blecheimer zum selberschälen :P


Erster Abend Texas Roadhouse Fredericksburg BBQ-Steak mit Ofenkartoffel und French Fries Texas Roadhouse - Amerika pur! Uni Gelände So schön - und das ist ein Uni-Gebäude *.* Uni Lecka essen im Steakhouse In welche Richtung denn jetzt?! Laaaaaanger Tunnel Erstes Selfie des Urlaubs :D

Am Samstag war's dann soweit, es ging ab nach Washington D.C.!

Ready to go!

Ja was soll ich sagen, D.C. ist eine wunderschöne City. Ich bin aber auch selten so viel durch die Gegend gelatscht wie in D.C. :D Meine Füße taten danach richtig weh. Allein vom Washington Monument zum Lincoln Memorial und zurück zu laufen, hat knappe 1 1/2 Stunden gedauert. Aber dadurch, dass die Gebäude alle so groß sind, sieht das viel näher aus. Sonst wären wir bestimmt nicht auf die Idee gekommen, da mal hin zu laufen :D
Aber es hat sich ja gelohnt, so hat man dann wenigstens alles gesehen.
Und natürlich durfte auch das Weiße Haus nicht fehlen. Es war jedoch kleiner als ich es mir vorgestellt hatte, vor allem nachdem ich den Film White House Down gesehen habe, wirkte es etwas zu unspektakulär :D
Aber wir wollen ja nicht meckern, es war dann immer noch beeindruckend genug.
Allerdings war es auch gar nicht so leicht dahin zu kommen, denn überall in D.C. waren ganze Straßen gesperrt mit einem riesen Aufgebot der Polizei und Secret Service (große Männer in schwarzen Anzügen und mit Sonnenbrille in riesigen schwarzen Geländewagen). Wir haben dann rausgefunden, dass wohl der Präsident irgendwie die Straßen nutzen will/muss, um irgendwo hin zu fahren und deshalb alles so krass bewacht wird. Auch wenn er nur zum Baseballspiel seiner Tochter fährt.
Meine Gastkinder haben mir mal erzählt, dass als sie auf dem Weg in den Urlaub waren, ein gesamter Highwayabschnitt gesperrt wurde und sie stundenlang im Stau standen, weil der Präsident in seinem Helikopter über diesen Highway geflogen ist und sich dann darunter einfach kein Auto befinden durfte. 
Joa ich würde sagen, man kann es auch übertreiben :D Aber Sicherheit geht hier in Amerika vor, deswegen gibt es hier ja auch die Pistolen-Verboten-Schilder an den Schulen und Kindergärten.
Capitol in D.C. Washington Monument D.C. White House Selfie So schwer ist es gar nicht! Sonnig genug für Sonnenbrillen :D White House - Präsidenten Haus White House Washington Monument - American Eagle  Zweiter Weltkrieg Denkmal Washington Monument Lincoln Memorial Washington Monument White House Second World War Der ehrliche Ab (Abraham Lincoln) - großer Mann Spiegelung des Washington Monuments
Wir haben uns natürlich auch weitergebildet und sind in ein paar Museen gegangen, die in D.C. umsonst sind, Sicherheitskontrollen inklusive - Was ein Service :D
Da haben wir zum Beispiel die Original Elmo-Puppe und andere ziemlich abgefahrene Sachen gesehen. Und die originale erste amerikanische Flagge, The Star Spangeld Banner,  die der amerikanischen Nationalhymne den Namen gab. Leider durfte man davon keine Fotos machen, aber sie ist mega groß!
Schön finde ich auch die Bezeichnung Deutschlands, in der Ausstellung zum 2.Weltkrieg, was jeden Amerikaner mit Stolz erfüllt und wo man sich hier als Deutscher doch irgendwie komsich fühlt...

Original Elmo-Puppe Nazi Germany :D

Am Sonntag sind wir nochmal nach Richmond gefahren. Wir sind überhaupt sehr viel Auto auf den Highways und Interstates (sowas wie Autobahn) gefahren an diesem Wochenende.
Richmond war sehr interessant. Zuerst waren wir in dem Viertel Carrytown. Ich hatte irgendwie das Gefühl, die Zeit ist stehen geblieben und es hat sich seit den 70ern oder 80ern dort einfach nichts mehr verändert. Viele kleine super süße Läden und Restaurants. Bunte Häuser im alten Baustil.
Und obwohl auf der Straße eigentlich kaum Fußgänger waren, waren die Geschäfte alle rappelvoll. 
Meine zwei Favoriten waren der Süßigkeitenladen, ich habe noch nie so viel Schnucke auf einem Fleck gesehen und ein kleiner Secondhand-Laden, wo ich mir ein Vintage-Shirt für nur $9 ergattern konnte. Jaaaa geshoppt wurde auch diesmal wieder :P
Vintage :) Richmond *.* Geile Schokolade :D Mal wieder Frozen Yogurt Hihi Frozen Yogurt Lecker chinesisch

Dann sind wir noch in eine echt schöne Mall gefahren und haben uns noch ein bisschen die Zeit vertrieben mit Shoppen... ;)

In der Mall Selfietime Mall in Richmond Mall in Richmond

Und dann war der Urlaub und ein wunderschönes Wochenende auch schon wieder rum und ich war mir nichts dir nichts wieder im Flieger auf dem Weg zurück nach Chicago (diesmal ohne Probleme bei der Sicherheitskontrolle, weil der Mascara war im Zipbeutel!), den Koffer voller schöner Erinnerungen... 

Bye bye Washington
Ich habe nochmal ein kleines Video zusammengestellt. Es sind hauptsächlich Lanschaften, aber wir sind so viel Auto gefahren und Virginia ist wirklich wunderschön, da musste ich dieses Bildmaterial einfach auch verwenden...
Als Hintergrundmusik sollte der Ohrwurm des Wochenendes laufen (Love Yourself-Justin Bieber), wirklich wir haben es rauf und runter gehört, und ich bin unfreiwillig zum Justin Bieber Fan mutiert (aber nur dieses eine Lied :D)Aber dank der dämlichen GEMA in Deutschland ist dieses Video nur dort gesperrt! Deswegen ein anderes Lied...:/

 

 

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. (Jean Paul)